über uns

01
i Wer wir sind.

Die TWF Treuhandgesellschaft Werbefilm mbH, kurz TWF, ist eine vom Deutschen Patent- und Markenamt gemäß dem Urheberrechtswahrnehmungsgesetz (UrhWG) zugelassene urheberrechtliche Verwertungsgesellschaft. Die nicht gewinnorientierte Gesellschaft wurde 2008 mit dem Ziel gegründet, auch den Werbefilmherstellern die Geltendmachung der ihnen nach dem Urhebergesetz (UrhG) zustehenden verwertungsgesellschaftspflichtigen Rechte und Vergütungsansprüche zu ermöglichen und diese für sie durchzusetzen.

 

Die TWF nimmt für die Werbefilmhersteller insbesondere die Rechte und Vergütungsansprüche nach § 54 UrhG (den Anspruch auf Leerkassetten- und Geräteabgabe) sowie nach § 20b UrhG (das Kabelweitersenderecht sowie den Vergütungsanspruch aus der Kabelweitersendung) treuhänderisch wahr. Die von der TWF vereinnahmten Gelder werden gemäß den von dem Beirat festgelegten Verteilungsplänen an die Wahrnehmungsberechtigten ausgeschüttet.

 

Die TWF unterliegt als Verwertungsgesellschaft der Aufsicht durch das Deutsche Patent- und Markenamt.

02
i Was wir tun.

Den Urhebern und Leistungsschutzberechtigten eines Werkes stehen die Rechte und Vergütungsansprüche an den von ihnen geschaffenen Werken zu. Während die Urheber und Leistungsschutzberechtigten einen Großteil dieser Rechte und Ansprüche selbst wahrnehmen, können andere Rechte und Ansprüche gemäß dem Urhebergesetz nur von Verwertungsgesellschaften wahrgenommen werden (z.B. die Leerkassetten- und Geräteabgabe nach § 54 UrhG, das Recht der Kabelweiterleitung nach § 20b UrhG).

 

Die TWF nimmt für die Werbefilmhersteller insbesondere die Rechte und Vergütungsansprüche nach § 54 UrhG (den Anspruch auf Leerkassetten- und Geräteabgabe) sowie nach § 20b UrhG (das Kabelweitersenderecht sowie den Vergütungsanspruch aus der Kabelweitersendung) treuhänderisch wahr und macht die Vergütungsansprüche für die Wahrnehmungsberechtigten geltend. Die an die TWF hier ausgeschütteten Gelder werden dann an die Wahrnehmungsberechtigten gemäß dem jeweils zu beschließenden Verteilungsplan verteilt.

03
i Wahrgenommene rechte.

Anspruch auf Leerkassetten- und Geräteabgabe, §§ 54 ff UrhG § 53 UrhG

§ 53 UrhG gewährt Privatnutzern das Recht, einzelne Vervielfältigungen urheberrechtlich geschützter Werke herzustellen (Recht auf Privatkopie). Als Ausgleich für diese Werknutzung steht den Urhebern und Leistungsschutzberechtigten – so auch den Werbefilmherstellern nach § 94 UrhG - gemäß § 54 UrhG ein Anspruch auf Zahlung einer angemessenen Vergütung zu (sog. Leerkassetten- und Geräteabgabe). Der Anspruch richtet sich gegen Hersteller/Importeure von Geräten und Speichermedien, die zur Herstellung privater Vervielfältigungsstücke genutzt werden und kann nur durch Verwertungsgesellschaften wahrgenommen werden.

 

Die TWF hat die Ansprüche auf Leerkassetten- und Geräteabgabe in die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) eingebracht. Die ZPÜ ist ein Zusammenschluss von neun deutschen Verwertungsgesellschaften, welche die Ansprüche auf die Leerkassetten- und Geräteabgabe gegenüber den Zahlungsverpflichteten geltend macht. Die von der ZPÜ für die Verwertungsgesellschaften vereinnahmten Gelder werden nach einem festgelegten Schlüssel unter den beteiligten Verwertungsgesellschaften verteilt. Die Ausschüttung dieser Beträge durch die einzelnen Verwertungsgesellschaften an ihre Wahrnehmungsberechtigten erfolgt dann auf Grundlage der jeweiligen Verteilungspläne der verschiedenen Verwertungsgesellschaften.

 

Das Kabelweitersenderecht sowie der Vergütungsanspruch aus der Kabelweitersendung, § 20b UrhG

Das Kabelweitersenderecht nach § 20b UrhG gestattet es Netzbetreibern, ausgestrahlte Rundfunkprogramme zeitgleich und unverändert in ihre Kabelnetze einzuspeisen und an Haushalte weiterzusenden. Das Recht kann grundsätzlich nur von Verwertungsgesellschaften geltend gemacht werden – wobei dies jedoch nicht für Kabelweitersendungsrechte gilt, die einem Sendeunternehmen für seine eigenen Sendungen zusteht. Nach § 20b Abs. 2 UrhG steht Urhebern zudem ein eigener unverzichtbarer und verwertungsgesellschaftspflichtiger Vergütungsanspruch gegen die Kabelunternehmen zu.

 

Im Bereich der Kabelweitersendung ist die TWF Mitglied der sog. Münchner Gruppe. Dieser Zusammenschluss von Verwertungsgesellschaften und Sendern nimmt das Recht der Kabelweitersendung sowie entsprechende Vergütungsansprüche gemäß § 20b UrhG wahr. Die Münchner Gruppe hat mit Verbänden der Kabelnetzbetreiber Gesamtverträge abgeschlossen, die die Basis für die von den Kabelnetzbetreibern zu zahlende Vergütung bildet. Auch hier erfolgen die Ausschüttungen an die verschiedenen Mitglieder der Münchner Gruppe nach einem gesonderten Verteilungsschlüssel. Die an die Mitglieder ausgeschütteten Beträge werden ebenfalls auf Grundlage der von den jeweiligen Verwertungsgesellschaften beschlossenen Verteilungspläne an die Wahrnehmungsberechtigten verteilt.

Geschäftsführung & Beirat

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dr. martin feyock
geschäftsführung
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Anke Ludewig
Geschäftsführung
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Martin Wolff
Vorsitzender
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Tony Petersen
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Oliver Hack
Beirat
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assistenz geschäftsführung
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Silke Sieber
Assistenz Geschäftsführung